Unser Ziel ist eine Koordination, die durch rechtzeitige Integration in den Planungsprozess und durch systematischen Informationsaustausch zu sicheren und gesundheitsgerechten Arbeitsbedingungen bei der Bauausführung und bei späteren Arbeiten am Bauwerk beiträgt.

Aus diesem Ziel ergeben sich vier Leitlinien:

1. Gute Koordination nach Baustellenverordnung bringt Nutzen für die am Bau Beteiligten

Die Koordination nach Baustellenverordnung unterstützt das Bestreben, sicher, wirtschaftlich und qualitätsgerecht zu planen und zu bauen. Sie erschließt Potenziale zur sicheren und gesundheitsgerechten Gestaltung der Bauarbeiten und für spätere Arbeiten an der baulichen Anlage. Nachbesserungen können vermieden, Kostensicherheit und Termintreue erhöht werden. Sie unterstützt die Bauleitungen des Auftraggebers sowie die der Auftragnehmer und fördert eine störungsarme Zusammenarbeit der Unternehmen. Koordination ermöglicht die gemeinsame Nutzung von Sicherheitseinrichtungen und die effiziente Nutzung der Baustelleneinrichtung. Gute Koordination nach Baustellenverordnung verbessert die Arbeitsbedingungen am Bau und trägt damit zur Imageverbesserung der Baubranche bei.

2. Gute Koordination nach Baustellenverordnung fördert präventives Handeln

Rechtzeitige Koordination nach Baustellenverordnung hilft, übergreifende Gefährdungen beim Bauen und bei späteren Arbeiten an der baulichen Anlage zu erkennen, vorausschauend zu vermeiden und dadurch die Arbeitsbedingungen zu verbessern.
Durch die Koordination nach Baustellenverordnung werden Informationen zu gegenseitigen Gefährdungen rechtzeitig verfügbar gemacht, so dass die am Bau beteiligten Unternehmen in der präventiven Planung von Maßnahmen zu Sicherheit und Gesundheitsschutz unterstützt werden.

3. Gute Koordination nach Baustellenverordnung bedingt die enge Kooperation und Kommunikation der am Bau Beteiligten

Gute Koordination ermöglicht Bauherren, Planern, Bauausführenden, Koordinatoren, Arbeitsschutzbehörden und Berufsgenossenschaften, ihre Zusammenarbeit hinsichtlich Sicherheit und Gesundheitsschutz zu verbessern und effiziente Lösungen zu finden.
Ein wesentliches Merkmal guter Koordination besteht darin, Beiträge und Informationen zu Sicherheit und Gesundheitsschutz frühzeitig in die Prozesse des Planens und Bauens einzubringen, abzustimmen und fortzuschreiben. Vertragliche Regelungen zu Sicherheit und Gesundheitsschutz unterstützen eine gute Koordination.
Gute Koordination nach Baustellenverordnung umfasst qualifizierte Beratung, zum Beispiel zur gemeinsamen Nutzung von Sicherheitseinrichtungen, zur effizienten Nutzung der Baustelleneinrichtung, zur Vermeidung von Sicherheits- und Gesundheitsrisiken in der Wechselwirkung zwischen den Arbeiten der einzelnen Unternehmen auf der Baustelle sowie zur Planung bleibender sicherheitstechnischer Einrichtungen für spätere Arbeiten an der baulichen Anlage.
Die Arbeitsschutzbehörden und die Unfallversicherungsträger informieren den Bauherrn über seine Pflichten nach Baustellenverordnung und unterstützen Bauherren, Planer, Bauausführende und Koordinatoren zum Beispiel mit Informationsmaterialien und Beratungen.

4. Gute Koordination nach Baustellenverordnung erfordert Partnerschaft und Fairness

Die an Bauvorhaben Beteiligten einschließlich des Koordinators verstehen sich als Projektteam. Sie verpflichten sich dem Gesamtergebnis und einem fairen Ausgleichder Interessen. Transparenz und frühzeitiges Ansprechen erkennbarer Probleme ermöglichen innovative Lösungen im Interesse der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes für Beschäftigte auf Baustellen.
Grundlage der Zusammenarbeit sind Partnerschaft auf Augenhöhe, Fairness und Sicherung auskömmlicher Vergütungen auf allen Stufen der Wertschöpfungskette.